Hörsturz

Unter einem Hörsturz versteht man eine akut aufgetretene, meist einseitige Hörminderung. Häufig treten zeitgleich auch Ohrgeräusche auf.

 

Für eine erfolgreiche Behandlung ist eine frühzeitige Diagnostik und Therapie entscheidend.

Teils können auch andere Situationen ähnliche Symptome hervorrufen. Hier kommen

beispielsweise ein Ohrenschmalzpfropf oder ein Paukenerguss in Betracht.

Um jedoch einen raschen Therapiebeginn nicht zu verzögern, stellen Sie sich bitte zeitnah – d.h. nach Möglichkeit am gleichen Tag, an dem die Symptome aufgetreten sind – vor.

 

Zur Abklärung erfolgen eine ohrmikroskopische Untersuchung sowie verschiedene Höruntersuchungen. Gegebenenfalls erfolgen bestimmte Blutuntersuchung.

Die Akutbehandlung erfolgt in aller Regel medikamentös. Des Weiteren ist das Vermeiden von Lärm, Stressreduktion sowie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (Trinkmenge) hilfreich.

Nach der Akutbehandlung ist mit einem gewissen zeitlichen Abstand eine spezielle Höruntersuchung (sog. BERA) zur weiteren Ursachenabklärung sinnvoll, gegebenenfalls erfolgen weitere Untersuchungen.

 

Sollten Sie bei sich einen Hörsturz vermuten rufen Sie bitte zur Vereinbarung eines Akuttermins telefonisch in der Praxis an.