Schnarchen

Schnarchen kann einerseits kosmetisch störend sein und auch die Partnerschaft belasten, andererseits existieren darüber hinaus Formen des Schnarchens, die für den Betroffenen tatsächlich gesundheitlich gefährlich sein können. In letzerem Fall handelt es sich dann häufig um ein sogenanntes Schlafapnoe-Syndrom.

 

Je nach Beschwerdebild steht an einer frühen Stelle der Schnarch-Behandlung eine Abklärung, ob ein krankhaftes Schnarchen vorliegt. Hierzu bekommen Sie in der Praxis ein Gerät über Nacht mit nach Hause, das genau den Schlaf überwacht und Veränderungen aufzeichnet. Diese Verfahren nennt sich ambulante Polygraphie. Es handelt sich dabei um eine Art reduziertes Schlaflabor für zu Hause. Auf Basis der Messergebnisse, der Anamnese und der HNO-Spiegeluntersuchung sowie können dann die weiteren Schritte besprochen und geplant werden.

 

Die Möglichkeiten zur Behandlung sind vielfältig und hängen stark von den individuellen Gegebenheiten ab. Optional stehen die Gewichtsreduktion, das Verhindern der Rückenlage im Schlaf, die medikamentöse oder operative Verbesserung der Nasenatmung, Beseitigung von chronischen Entzündungen, Behandlung von Allergien, Verbesserung der Bisssituation, Entfernung der Gaumenmandeln, Straffung des Gaumensegels, Kürzung des Zäpfchens, Straffung des Zungengrundes sowie weitere Möglichkeiten in Frage. Falls eine Schlafapnoe-Syndrom vorliegt, erfolgt eine weitere Untersuchung in einem Schlaflabor. Hier wird dann oftmals die Indikation zu einer Maskentherapie gestellt.

Was für den oder die Betroffene(n) erfolgversprechend bzw. erforderlich ist, wird im Rahmen der Untersuchung geklärt.

 

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